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13.11.2010 Alpinklettern Sommer 2010
Nach langem Pläneschmieden setzten Hannes und ich unser Vorhaben, dieses Jahr im Sommer alpinklettern zu gehen, um. Los ging's im Tessin, da dort das bessere Wetter herrschte und wir konnten ein paar schöne warmups an der NO-Kante des Pizzo del Prevat und rund um die Pianseccohütte klettern.
Dann sollte es an die eigentlichen Ziele gehen, vorerst Motorhead. Leider vergaßen wir im Eifer des Gefechts uns ein Topo zu besorgen und so versuchten wir im Blindflug die Route zu finden, was dann auch prompt mislang... Schon am Einstieg lockte uns die logisch aussehende Linie der Septumania in dei falsche Richtung, was wir auch bald merken sollten. Nach ein paar schönen Reibungsklettereien zu Beginn folgten einige respektable Längen zünftiger Plattenkletterei bevor es im Mittelteil an herrlichen Riesenschuppen zur Sache ging. Im oberen Teil folgten noch einmal zwei haarstreubende Plattenlängen die heikel und sehr dürftig eingebohrt waren, bevor es zum Ausstieg wieder etwas gemütlichere Platten gab, die wir aber schnell gehen mussten, da bald Regen einsetzen würde. Nach einem abenteuerlichen Abstieg auf der falschen Seite steht fest: Motorhead muss definitiv noch nachgeholt werden, das Eldorado ist traumhaft.
Nach Septumania und einem Schlechttertag zogen wir weiter ins Bergell um unser zweites Vorhaben wahrzumachen: Cassin am Piz Badile. Schon auf dem Weg zur Hütte ließen die Schaaren von Kletterern nichts gutes erwarten. Und so kam es, dass wir uns am Morgen hinter einer Reihe von etwa 12 Seilschaften wiederfanden, die alle dabei waren in die Cassin einzusteigen... Abgesehen davon, dass einige Seilschaften viel zu langsam und unsicher wirkten war uns das Steinschlag-Risiko viel zu hoch für so eine Route. Etwas frustriert suchten wir nach einer Lösung und fanden sie in der Route "Another Day in Paradise", die zwar schwerer als Cassin ist, dafür jedoch nur von einer Seilschaft (Bergführer) gegangen wurde. Spontan stiegen wir also ein und bekamen schon in der ersten Seillänge einene Vorgeschmack auf die Schwierigkeit dieser Route, doch zum Glück war dies auch schon die allererste Stelle, was nun folgte war Seillänge um Seillänge wunderschöne Granit-Wandkletterei. Über die Nordkante stiegen wir wieder ab und erlebten insgesamt einen traumhaften Tag in der Bergeller Bergwelt.
Fotos


07.05.2010 Chamonix April 2010
Anfang April fuhr ich mit Filip Richtung Chamonix - endlich wieder Bergsteigen. Die letzten Wochen waren ziemlich belastend für mich, deswegen freute ich mich, endlich wieder auf einen Berg steigen zu können und frei zu atmen. In den Alpen kann man den Alltag sehr gut zurück lassen und ein anderes Leben leben. Ganz hat das zwar nicht geklappt, dennoch war diese Zeit sehr gut um mal wieder runter zu kommen. Los sollte es eigentlich in Kandersteg gehen, aber wegen schlechten Wetters akklimatisierten wir erst mal in Argentiere und stapften das Chevaliercouloir hinauf. Höhenbedingte Kopfschmerzen holten wir uns dann noch mal im Chere-Couloir am triangle du tacul, eine total schöne Kletterei, Spaß pur! Danach waren wir bestens gerüstet für das eigentliche Ziel die Aiguille Verte über das Couturier Couloir. Obwohl es erst so aussah, als ob aus der Besteigung nichts werden sollte hat es am Ende doch geklappt und wir konnten die Wand bei einigermaßen guten Verhältnissen in 4,5h durchsteigen. Die Kulisse und die Route waren unglaublich schön und gehören schon in Richtung Traumtour, zu mindest für diesen Schwierigkeitsgrat.


08.10.2009 Bergsteigen Sommer
Im diesjährigen Sommerurlaub verschlug es mich zu Beginn mal wieder nach Zermatt, die Berge lockten wie immer. In den ersten Tagen gelang es Jeannine und mir die Messlatte gleich hoch anzulegen, indem wir die Rimpfischhorn-Überschreitung vom Hauptgipfel über den Nordgrat zum großen Gendarmen begingen. Dass diese Überschreitung in Sachen Ausgesetztheit im Mattertal ihres Gleichen sucht verriet der Gebietsführer im Voraus nicht... Nach dieser Tour, die sicherlich zu den größeren im Gebiet zählt richteten wir uns erst mal auf dem Campingplatz ein und erholten uns. Mit vielen alten und neuen Bekanntschaften war es auf dem Campinghorn natürlich kurzweilig wie immer, so dass auch die Tage im Tal wie im Fluge vergingen. Das nächste Ziel verschlug uns kurzfristig nach Grindelwald und hieß Schreckhorn. Also ab über den Grimsel und los zur Schreckhornhütte. Die Zustiege zu diesem Berg sind lang, sehr lang, allerdings wurden wir mit allerfeinster Kletterei belohnt, die uns bis auf den Gipfel ins Schwärmen versetze. Dieser war leider viel zu bald erreicht, der folgende Abstieg zog sich dafür aber wieder umso länger. Glücklich und nach einem kurzen Abstecher nach Lauterbrunnen kehrten wir wieder nach Zermatt zurück und entspannten. Nach einer kurzen Schlechtwetterfront waren die zwei Wochen auch schon fast wieder um, allerdings wollten wir nicht ohne eine dritte große Tour nach Hause gehen. Die Wahl des Ziels war nicht ganz einfach, am Ende hieß es Velan und zwar über den Tseudet-Grat. Nach dem wir dem Hüttenwirt auf der Velanhütte unser Ziel verraten hatten (und die Hüttenwirtin uns spontan viel Glück wünschte???!!!) erhielten wir noch ein paar Tips zu den aktuellen Verhältnissen, die wir dann am nächsten Morgen gut gebrauchen konnten. Der Grat besitzt alles, was es zu einer großen Tour benötigt: Der Zustieg weglos und steil, keine Absicherung - praktisch keine Begehungsspuren, der untere Teil sehr brüchig, dennoch steil, der obere Teil mit sportlicher Kletterei und gutem Fels und in seiner Gesamtheit ist er recht lang.
Glücklich saßen wir dann als einzige Besteiger des Berges an diesem Tag auf dem Gipfel. Auch der Abstieg über den Normalweg gestaltete sich länger und kraftraubender als gedacht.
Nach Auskunft des Hüttenwirtes erhält diese Route drei bis vier Begehungen pro Jahr - also wer mal was ursprüngliches machen möchte, dem sei dieser Grat empfohlen. Da Jeannine nach Hause musste und ich keinen Seilpartner auftreiben konnte, der Zeit hatte, schlossen wir also zufrieden mit dem Urlaub ab und rüsteten uns für die Heimfahrt. Kurz vor Martigny erhielt ich dann spontan einen Anruf von Jeroen, der sich in Chamonix befand und mich einlud. Sofort bogen wir nach Chamonix ab und eine Stunde später saßen Jeroen und ich in Chamonix zusammen und schmiedeten Pläne. Am nächsten Tagen traf noch Tom aus England zu uns und wir entschieden uns als Belgisch-Englisch-Deutsches Team dem frisch verschneiten Frendo-Pfeiler eine Begehung abzuringen. In der Nordwand hielt sich der Neuschnee der vier Tage zuvor durchgezogenen Schlechtwetterfront sehr gut und sorgte mit Schnee und Eis im Felsteil für teilweise recht anspruchsvolle Passagen im Fels. Nachdem Jeroen durch den unteren Teil der Wand führte, stieg Tom die schwereren Längen im oberen Felsteil vor, ich führte dann vier Stunden im oberen Eisteil, der komplett aus Blankeis bestand (Jeroen nannte den steilen linken Teil "the Mirror") und in den letzten Längen 70° steil war. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht stiegen wir bei Sonnenuntergang auf den Grat zur Aiguille du Midi aus, was für ein Tag! Als Sahnehäubchen sagte uns der Wachmann in der Station, dass um 22:30 eine Sonderbahn zu Wartungszwecken ins Tal fährt und wir mitfahren könnten. So waren wir also noch in der Nacht wieder in Chamonix. Nach einem Tag Erholung stand für Jeroen und mich fest, noch einen draufzusetzen: Als Ziel dazu sollte der Grand Capucin dienen. Zu zweit (Tom traf sich mit seinem russischen Seilpartner) schleppten wir ein Haufen Krempel auf den Gletscher unter der Midi. Da ich meine Isomatte in einer Bar in Chamonix vergessen hatte lieh ich mir Jeroens 5€-Matte und bezahlte dafür mit einer nahezu schlaflosen Nacht, den Namen "ISO" hatte diese Matte nicht wirklich verdient... Bereits am Abend ging uns das Gas im Kocher aus, was unsere Stimmung aber nicht dämpfte, schließlich hatten wir die Spaghetti für den nächsten Abend im Tal liegen lassen und somit auch nichts mehr was gekocht werden musste. Am nächsten Tag erwartete uns phantastische Kletterei am Capucin. Kurz vor dem Gipfel im oberen Teil der Wand, nachdem ich die Schlüsselstelle überwunden hatte verklemmte sich das Seil im Riss des Daches durch welches die Route führt und ich konnte kein Seil einholen. Nach einigen Seilmanövern konnte ich zumindest einen Halbseilstrang durchziehen, Jeroen hatte jedoch kein gutes Gefühl bei der Sache und wollte abseilen, was mir angesichts des zum greifen nahen Gipfels sehr schwer fiel. Nach einem ermüdenden Rückweg und einer Nacht in der Midi-Station ging es dann am nächsten Morgen mit Guido, den ich in Zermatt kennenlernte nach Lüttich und von dort nach Hause. Die Waage bestätigte, was der Blick in den Spiegel schon andeutete: 3 Kilo in drei Wochen verloren, bei meinem sowieso schon geringen Körperfettanteil ein drastischer Verlust, jetzt wird erst mal gefuttert :)


08.10.2009 Triathlon Hückeswagen und Hennef
Im Sommer standen noch zwei Triathlons an, nämlich die Mitteldistanz in Hückeswagen und eine olympische in Hennef.



27.07.2009 Fachübungsleiter Hochtouren
Dieses Jahr habe ich die Ausbildung zum Fachübungsleiter "Hochtouren" angefangen. Ein paar Bilder davon gibt es hier.


20.06.2009 Bonn Triathlon 2009
Dieses Jahr stand wieder der Bonn-Triathlon an. Wie es lief steht hier


19.06.2009 Eisintermezzo II
Am 31.05. fuhren Jeannine und ich in die Schweiz, diesmal nach Kandersteg. Dort stiegen wir direkt zur Blümlisalphütte auf und bestiegen am nächsten Tag das Blümlisalphorn über die Nordwand. Hinunter ging es dann über den Westgrat und zurück nach Kandersteg. Von dort fuhren wir am gleichen Tag noch nach Bourg St. Pierre, um am nächsten Morgen zur Valsorey-Hütte aufzusteigen, von der aus wir dann den Grand Combin über seine Südwand bestiegen. Während am folgenden Tag in den Westalpen die ersten Regentropfen fielen waren wir schon wieder zu Hause...


26.05.2009 Kurztrip in die Alpen
Mit Filip war ich vom 01.05. bis 08.05. in den Alpen. Wir haben keine Zeit verschwendet und sind straight von Lüttich zum Gran Paradiso gefahren. Mit 0 Akklimatisierung ging es direkt zur Chabod-Hütte und am nächsten Tag durch die Nordwand auf den Gipfel. Danach waren erst mal zwei Tage Pause in Chamonix angesagt, um wieder zu Kräften zu kommen. Dort trafen wir dann noch Jeroen, mit dem ich 2007 einige sehr schöne Touren um Zermatt gemacht habe.
Wieder fit brachen Filip und ich ins Argentiere-Becken auf...


30.03.2009 Königsforst Halbmarathon
Dieser Halbmarathon zum Saisonstart war schon mal eine gute Standortbestimmung. Hier gibt es einen kurzen Bericht.


18.1.2009 Mein Triathlon-Renner ist fertig!
Die letzten Schrauben sind angezogen. Pünktlich zum Start der Saison :)


15.1.2009 Neu: Skitouren in Kitzbuehel 12.2008
Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir in Kitzbuehel ein paar schöne Skitouren machen können. Bei allerbestem Wetter bestiegen wir den Hannenkampel, Rauber, Saalkogel, Tristkogel, großer Schütz, Schützkogel und den Gamshag. Genuss pur :)


31.10.2008 Neu: Dreibrückenlauf in Bonn
Einen kurzen Bericht und Bilder vom Dreibrückenlauf gibts in "Trila".


12.10.2008 Neues vom Sport
Ich mache sehr gerne Ausdauersport, deswegen habe ich einen link hinzugefügt, der ein paar Berichte und Bilder vom Triathlon und Langstreckenlauf (TriLa) enthält.


10.10.2008 Fotos vom Sommer 2008 online
Nun sind die Fotos vom Sommerurlaub in Zermatt 08 online. In folgenden Kategorien sind Bilder dazugekommen:
  • Hohberghornüberschreitung Nordwand - Südcouloir
  • Dent Blanche
  • Lyskammüberschreitung Nordwand - Traverse
  • Castorüberschreitung
  • Pollux
  • Breithorntraverse
  • Dent D'Herens
  • Auch ein neues Video gibt es zu diesem Jahr, welches als download verfügbar ist. Ebenso gibt es dort einen Tourenbericht der Dent D'Herens Besteigung.


    20.11.2007 Brandneu!
    Endlich erscheint diese Seite nach langer Verkümmerung in neuer Gewandung!
    Optisch und designtechnisch ist sie zwar kein Leckerbissen mehr, ich brauchte etwas, was sich leichter aktualisieren und erweitern lässt. Und das ist nun dabei herausgekommen. Im Wesentlichen gibt es hier momentan Bergsport zu sehen, weiteres kommt vielleicht später noch. Die Fotos sind umstrukturiert und nun übersichtlicher nach Touren, dafür aber nicht mehr chronologisch geordnet.
    Über Anregungen zur Seite freue ich mich natürlich.

    Sebastian